FILM


Proactiv Solution


Proactiv Solution ist eine Pflegeserie gegen unreine Haut aus dem Hause Guthy Renker. Bekannt ist die Marke für den Einsatz unterschiedlicher, bekannter Testimonials – hier ist es zum Beispiel Yvonne Catterfeld –, es kommen aber auch unbekannte Verbraucher zu Wort. Da braucht Kommunikation schon mal ein bisschen mehr Zeit. Um genau zu sein, sind es hier 30 Minuten. 

 


In an Instant


Gemeinsam mit Dermatologen hatte Heidi Klum eine Pflegeserie gegen Falten entwickelt: In an Instant. Nachdem die Einführung auf dem amerikanischen Markt so erfolgreich war, sollte auch Deutschland erorbert werden. Unter anderem mit einem Long-Commercial. Leider hat der Film nie das Licht der Welt erblickt.


GeoCollect


Die Webseite von GeoCollect, einem Hersteller von Absorbersystemen für Erdwärme, enthält auch zwei kleine Filme. Denn Erdwärme und ihr Nutzen sind schon etwas erklärungsbedürftig. Hier ein paar Ausschnitte,die kompletten Filme gibt es hier


Leibniz Butterkeks


Leibniz Butterkeks. Ray Charles. 30’’

 

Wir beobachten Ray Charles, den blinden Klavierspieler, auf dem Broadway in New York. Er steht an der Bordsteinkante, um die Straße zu überqueren. Doch immer, wenn er gerade einen Fuß auf die Straße setzt, scheint es, als ob die Autofahrer nochmal so richtig Gas geben. Auf jeden Fall wird es ihm durch wildes Hupen und Geschimpfe unmöglich gemacht, auf die andere Straßenseite zu kommen.

 

Schnitt. Wieder sehen wir Ray Charles an derselben Stelle. Doch dieses Mal hält er eine Packung Butterkekse in der Hand, nimmt sich einen Keks heraus und beißt mit einem lautstarken Knack! hinein.

 

Off:

„Knackfrisch? Das muss ein Leibniz sein.“

 

Da bleiben plötzlich alle Fahrzeuge stehen. Und Mr. Charles kann in aller Seelenruhe die Straße überqueren. Direkt auf eine Bar zu. Hier wird er von einem Barkeeper mit den Worten begrüßt: „You’re late, Ray.“ Und Ray Charles antwortet: „I forgot my Butterkeks.“

 

Packshot

 

Off:

„Leibniz Butterkekes. Knackfrisch. Nur echt mit 52 Zähnen.“

 


Bonduelle



Verführung aus dem Gemüseparadies

Ein feiner Kieselstrand. Das Ufer ist gesäumt mit unzähligen, gleich großen – oder besser gesagt: kleinen – Kieselsteinen. Ein Stein gleicht dem anderen, sie sind alle wohlgeformt und in ihrer Ästhetik unschlagbar. Gleichmäßig spülen die Wellen an diesen Strand, das Wasser ist dabei aber nicht besonders aufgewühlt, man spürt allerdings: Hier ist noch ursprüngliche Natur, keine Menschenhand hat hier jemals etwas verändert. Das einzige, was zu hören ist, ist das Rauschen der Wellen, ein bisschen Wind und aus dem Off das zufriedene lachen zweier glücklicher Menschen.

 

Diese Szenerie bleibt bestehen während der Text eingesupert wird: „Erbsen extra fein.“

 

Das Logo blendet ein, dazu der Claim:

„Bonduelle. Was vom Paradiese übrig blieb.“

 

 

Wo der Himmel die Erde berührt

Ein Maisfeld. Sanft streicht der Wind über die hoch gewachsenen Kolben. Plötzlich steht ziehen am Himmel dunkle Gewitterwolken auf. Die Sonne verschwindet dahinter. Schon bald wird aus dem zarten Lüftchen ein starker Sturm. Die Kamera fährt näher an den Mais heran. Riesengroß, fast bedrohlich beugen sich die Kolben der Kamera entgegen. Die halb vertrockneten Blätter flattern wild umher, streifen die Kameralinse, verdunkeln sie sogar teilweise. Das ist Natur.

Dazu hören wir harte, raue Musik, wie etwa „Around the World“ von den Red Hot Chili Peppers, dazu ein herzerweichender Schrei aus dem Off: „Oh my God!“

Logo blendet ein, dazu Off-Sprecher:

„Bonduelle. Wo der Himmel die Erde berührt, wächst unser Gemüse.“